Was ist ein Luxemburger SIF?
Ein Specialised Investment Fund ist ein regulierter, CSSF-beaufsichtigter luxemburgischer Investmentfonds, der Well-Informed Investors vorbehalten ist und nach dem geänderten Gesetz vom 13. Februar 2007 weitreichende Anlageflexibilität über nahezu alle Anlageklassen bietet.
Braucht ein SIF einen AIFM?
Ja, sofern er als alternativer Investmentfonds qualifiziert und die AIFMD-De-minimis-Schwellen überschreitet. Der AIFM kann in Luxemburg, anderswo in der EU oder in einem Drittstaat ansässig sein.
Wie hoch ist das Mindestkapital eines SIF?
Der SIF muss ein Mindestnettovermögen von €1.250.000 erreichen, in der Regel innerhalb von 12 Monaten nach seiner Zulassung durch die CSSF.
Wer kann in einen SIF investieren?
Ausschliesslich Well-Informed Investors: institutionelle Anleger, professionelle Anleger sowie weitere Anleger, die ihren Status schriftlich bestätigen und eine Mindestanlage- oder Sachkundeprüfung erfüllen.
Wie wird ein SIF besteuert?
Ein SIF ist von der luxemburgischen Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Vermögensteuer befreit. Er zahlt eine jährliche Zeichnungsteuer von 0,01% auf sein Nettovermögen (mit möglichen Befreiungen), und auf Ausschüttungen fällt keine Quellensteuer an.
Kann ein SIF EU-weit vertrieben werden?
Ja. Mit einem zugelassenen EU-AIFM kann ein SIF unter dem AIFMD-Passport EU-weit an professionelle Anleger vertrieben werden; der Vertrieb an andere Well-Informed Investors richtet sich nach nationalen Regeln.